Eine Zeit voller Abenteuer, Gemeinschaft und vielen verschiedenen unvergesslichen Erlebnissen auf der Spur der Forscher.
Lese hier, was unsere Cevi-Teilnehmenden in der Woche vom 5. bis 11. Juli 2026 im Sommerlager täglich erleben. Viel Spass. 🙂
Sonntag
5. Juli 2026
Heute Morgen wurden wir am Bahnhof von einer aufgeregten Frau überrumpelt. Ihr Name ist Annette. Es stellte sich heraus, dass sie ihren Bruder vermisst, der mit seinen Freunden in einem Labor geforscht hat. Sie tat uns sehr leid, und wir entschieden uns, ihr zu helfen.
Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Chur und von dort aus mit dem Postauto nach Churwalden. Auf dem Weg trafen wir den Detektiv Georges und seine Assistentin. Sie versprachen uns, bei der Suche nach Annettes vermisstem Bruder zu helfen. Nach langer Suche fanden wir endlich ein spannendes Labor und beschlossen, dort unser Lager aufzuschlagen. Neben dem Labor entdeckten wir ausserdem eine seltsame Kiste und einen Wanderschuh. Was das wohl zu bedeuten hat?
Alle halfen tatkräftig mit, und es entstand ein riesiger Lagerplatz, den wir «Base Georges» tauften. Natürlich durfte nach der Arbeit eine leckere Verpflegung nicht fehlen, und die Küche servierte uns Gehacktes mit Hörnli und Apfelmus.
Nach dem Essen lernten der Detektiv und seine Assistentin Annette besser kennen. Anschliessend machten wir es ihnen nach und erfuhren mehr über unsere Leiter und Leiterinnen. Um die verschiedenen Zelte in unserem Lager zu kennzeichnen, gestaltete jede Gruppe ihre eigene Fahne. Dabei entstanden viele schöne und kreative Kunstwerke, was auch unsere Begleiter freute.
Schliesslich gingen nach einem Bettmümpfeli und einer kurzen Tanzeinlage alle ins Bett, um genügend Kraft für die bevorstehende Woche zu tanken.
Wir sind alle gespannt, was der Detektiv und seine Assistentin in den nächsten Tagen entdecken werden, und freuen uns auf viele spannende Erlebnisse.
Wenn auch ihr von Zuhause aus gerne unsere Lagergeschichte mitverfolgen möchtet, könnt ihr diese hier jeden Tag nachlesen: https://cevi-weinfelden-solastory.ch/
Montag
6. Juli 2026
Wir starteten den Montagmorgen mit einem stärkenden Frühstück und einer gemeinsamen Andacht, in der wir sangen und darüber sprachen, wie Gott so viel über uns wissen kann.
Weiter ging es mit einem OL, um das Gelände besser kennenzulernen. Dabei erhielten wir an verschiedenen Posten viele neue Gegenstände. Zum Beispiel bekamen wir Kabel oder Zahnräder und mussten Naturmaterialien sammeln oder kreative Fotos machen.
Zwischendurch gab es Mittagessen. Es dauerte nicht lange, bis der Detektiv Georges wieder auftauchte, um diese Gegenstände zu untersuchen. Plötzlich gab es einen lauten Knall, und alle rannten sofort dorthin. Wir fanden einen verwirrten Forscher. Was er dort zu suchen hatte, verriet er uns jedoch nicht so wirklich. Trotzdem interessierte uns der Knall, und auch wir bauten Raketen aus PET-Flaschen, die hoch in den Himmel flogen.
Bevor wir weitermachten, besuchte uns noch die Bergbäuerin Heidi. Sie erzählte von einer Gruppe von Forschern, die bei ihr regelmässig Käse kauften. Doch seit einer Nacht, in der es laut geknallt hatte, tauchten sie plötzlich nicht mehr auf. Sehr verdächtig.
Gleich darauf starteten wir mit den Cevi-Beweisen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ab jetzt jeden Tag eingeplante Zeit, um neues Cevi-Wissen zu sammeln. Dieses wird dann am Freitag getestet.
Nach viel geistiger Anstrengung gab es einen feinen Znacht. Nach dem Znacht landete plötzlich ein junger Mann mit seinem Gleitschirm auf unserem Lagerplatz. Kurz darauf tauchte auch ein lustig aussehender Junge auf, der sich nicht besonders gut mit dem Gleitschirmfliegen auskannte. Erstaunlicherweise erzählten beide etwas Ähnliches wie Heidi.
Am Abend mussten wir dann noch unsere Detektivkünste unter Beweis stellen und gemeinsam mit Holmes viele Aufgaben lösen. Dabei musste man aufpassen, dass kein Klüpperli an einem hängen blieb. Natürlich durfte auch eine Tanzeinlage mit allen zusammen nicht fehlen. Und schon wieder ist ein Tag vergangen und alle liegen müde im Bett.
Dienstag
7. Juli 2026
Der neue Tag begann wie immer mit dem Frühstück. Doch heute war Pumas Geburtstag, und wir haben ihm natürlich noch «Happy Birthday» gesungen. Mit dem Singen ging es auch gleich weiter bei der Andacht nach den Ämtli. Wir sprachen über Vorurteile gegenüber anderen und darüber, wie man diese verhindern kann.
Leider wurden alle von uns gefundenen Gegenstände gestohlen, und wir mussten sie bei einem riesigen Capture the Flag wiederfinden. Nach viel Hin- und Herrennen und dem Fangen der anderen Gruppen haben wir dies auch geschafft. Alles deutete darauf hin, dass es sich in unserem Fall tatsächlich um eine Zeitmaschine handelt. Doch wer hat die Beweise gestohlen und wollte alles vertuschen?
Mit dieser Frage wollten wir uns erst nach dem Mittagessen weiter beschäftigen, damit Georges und seine Assistentin in der Zwischenzeit Nachforschungen anstellen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir mit verschiedenen kleinen Spielen oder einer Wasserschlacht. Natürlich haben wir auch noch fleissig für die Cevi-Beweise gelernt, die immer näher rücken.
Nach dem Znacht, der wie immer sehr lecker war, wurden wir beim Singen plötzlich von Georges und seinen Verdächtigen gestört. Sie diskutierten darüber, wer die Beweise gestohlen hatte. Da sie sich nicht einigen konnten, mussten wir helfen. Bei einem abendlichen Postenlauf fanden wir schliesslich den Täter. Wenn ihr auch wissen möchtet, wer das war, könnt ihr dies in der Lagergeschichte nachlesen. Da erfahrt ihr auch was mit dem verlorenen Bruder passiert ist: https://cevi-weinfelden-solastory.ch/
Als Bettmümpfeli gab es heute im Verlauf des Abends Schokoladen-Bananen, was uns alle erfreute. So gingen wir satt und glücklich ins Bett.
Morgen stehen grosse Wanderungen an, bei denen einige Teilnehmende nicht auf dem Lagerplatz übernachten werden. Darum sind wir froh, jetzt noch viel Schlaf tanken zu können, damit wir morgen fit und bereit für den neuen Tag sind.
Mittwoch
8. Juli 2026
Auch heute startete der Tag mit einem „Happy Birthday“, dieses Mal für Helix. Nach einem stärkenden Porridge-Frühstück hörten wir eine kurze Andacht von Puma, in der er uns die Geschichte von Petrus erzählte. Danach wurden die letzten Vorbereitungen für die Wanderungen getroffen und die Gruppen zogen in verschiedene Richtungen davon.
Drei Gruppen begaben sich auf eine ausgedehnte Wanderung, von der sie erst morgen zukommen werden. Sie übernachten in einem selbstgebauten Blachenzelt. Die Jüngsten kamen wieder zurück auf den Lagerplatz und verbrachten den Abend mit spannenden Knobelspielen.
Donnerstag
9. Juli 2026
Den heutigen Morgen haben wir nicht alle gemeinsam verbracht. Die Gruppen, die nach der Wanderung in den Blachenzelten oder unter freiem Himmel geschlafen hatten, kamen gestaffelt, aber alle noch vor dem Mittagessen, heil zurück. Somit waren wir wieder vereint und durften den feinen Apéro der jüngeren Teilnehmenden geniessen.
Nach den Ämtli kam unser Detektiv Georges zu uns und sagte, dass wir den Fall doch noch nicht abschliessen können und unbedingt den Bruder von Annette finden müssen. Da die Zeitmaschine jedoch leider nicht funktionierte und auch ein Handwerker nicht weiterwusste, mussten wir selbst ans Werk. Bei einem spannenden Geländegame sammelten wir verschiedene Teile, die wir anschliessend zusammensetzten, um die Maschine zu reparieren. Leider fehlt uns nun noch der Code! Darum kümmern wir uns morgen.
Lieber lernten wir noch für die Cevi-Beweise, bauten einen Barfussweg oder redeten gemeinsam über die aufregenden Wanderungen, die hinter uns liegen. Zum Abendessen gab es Härdöpfelstock mit Zürigeschnetzeltem, was uns allen noch einmal Kraft gab, um die Ämtli zu erledigen.
Beim heutigen Abendprogramm durften wir ein kniffliges Quiz spielen. Die verschiedenen Gruppen konnten Kategorien auswählen und dazu Fragen beantworten. Die Gewinner durften als Erste beim Dessert anstehen – und das hat sich gelohnt, denn es gab Vanilleglace mit heissen Beeren.
Heute konnten wir den Abend gemeinsam mit unserem Tanzkreis und anschliessend in den einzelnen Gruppen mit einer Gute-Nacht-Geschichte im Zelt ausklingen lassen.
Freitag
10. Juli 2026
Ein neuer Morgen ist angebrochen und zum Glück haben wir noch immer wunderschönes Wetter. So konnten wir bei Sonnenschein frühstücken.
Dabei war die letzte Nacht ein grosses Gesprächsthema, denn wir wurden von lauten Geräuschen geweckt. Sonja, die Assistentin, hatte den falschen Code eingegeben und plötzlich kamen Dinos aus der Zeitmaschine. Diese mussten wir einfangen, bevor wir schlafen gehen konnten. Natürlich haben wir das alle gemeinsam geschafft. Unser heutiges Ziel war es deshalb, den richtigen Code für die Maschine herauszufinden.
Doch bevor wir unsere Detektivkünste unter Beweis stellen konnten, standen die Prüfungen an. Für diejenigen, die bereits alle Beweise hinter sich hatten, wurde eine Seilbahn aufgebaut.
Sobald alle fertig waren, konnten wir erleichtert Zmittag essen. Es gab feine Älplermagronen mit Apfelmus. Nach dem Mittag war es sehr heiss, deshalb sprangen wir alle noch in den Pool, bevor wir uns an die Arbeit machten. Wir mussten nämlich den richtigen Code herausfinden, um die Zeitmaschine zu aktivieren und den Bruder von Annette zu retten.
Dies taten wir mit einem sportlichen Geländegame, bei dem die Leiterinnen und Leiter gegen die Teilnehmenden spielten. Nach viel Anstrengung gewannen natürlich die Teilnehmenden und erhielten den richtigen Code. Diesen wollten wir am Abend in die Zeitmaschine eingeben.
In der Zwischenzeit konnten alle noch einmal baden oder verschiedene Spiele spielen, bis es zum Abendessen feine Spiesse vom Grill mit viel frischem Gemüse und verschiedenen Saucen gab. Wir konnten unser letzztes Abendessen richtig geniessen und freuten uns auf einen lustigen Abend, denn die Leiterinnen und Leiter führten für uns eine Comedy-Show auf. Alle haben viel gelacht und wir haben noch gemeinsam gesungen. Dann bekamen alle, die bestanden hatten, ihre Abzeichen.
Zum Schluss kamen noch Detektiv Georges, seine Assistentin und Annette. Sie wollten den herausgefundenen Code eingeben um den verlorenen Bruder zu retten. Sobald sie den Code eingegeben haben, begann die Maschine zu rauchen und leuchten. Plötzlich kamen alle drei verlorenen Forscher hervor und darunter war auch der Bruder von Annette. Es gab ein schönes Wiedersehen und alle freuten sich. Um das zu feiern, gab es den letzten Tanzkreis von diesem SoLa.
Alle gingen müde, aber glücklich ins Bett und werden dieses Lager in bester Erinnerung behalten.
Samstag
11. Juli 2026
An unserem letzten Tag mussten wir vor allem viel zusammenräumen und abbauen. Dann wurde es Zeit und wir wanderten gemeinsam zur Bushaltestelle, um anschliessend nach Weinfelden zurückzufahren.
Dort angekommen, mussten wir uns leider verabschieden, freuten uns aber natürlich auch darauf, unsere Familien und unser Zuhause wiederzusehen.
Das Sommerlager wird uns bestimmt mit vielen schönen Erlebnissen in Erinnerung bleiben. Wir haben viel Neues gelernt und gemeinsam eine tolle Zeit verbracht. Hoffentlich dürfen wir noch viele weitere solche Lager erleben.